Aktuell: Der neue Pfarrbrief für Juni und Juli 2020

 

Vermeldungen Pfingsten (31.05.2020)

  • Samstag (30.05.) feiern wir eine Vorabendmesse von Pfingsten um 18:30 Uhr in St. Marien Liebfrauen. Bitte nutzen Sie auch diese Gelegenheit, damit wir sonntags nicht zu viele werden.

Gleiches gilt auch für Samstag, den 06.06.

  • Am Dreifaltigkeitssonntag (07.06.) feiern wir die Erwachsenentaufe von Jasmin Kitze in der Heiligen Messe um 9:30 Uhr in St. Marien Liebfrauen.
  • Die beiden Kirchen sind weiterhin viele Stunden zu persönlichem Gebet offen, siehe Schilder vor Ort.
  • Bitte beteiligen Sie sich mit an den Diensten der Kirchenöffnung und der Begrüßung. Herzlichen Dank an alle, die sich engagieren.
  • Die vorgesehenen Sonntagskollekten können gerne auch überwiesen werden:
    • Pfingsten: RENOVABIS-Kollekte für Ost- und Südosteuropa
    • Pfingstmontag: Für die Erstellung des Pfarrbriefes
    • Dreifaltigkleitssonntag: Für die Orgelwartung und Stimmung
      • Türkollekte (2): Für SOLWODI

Bitte unter Angabe des Zwecks überweisen auf unser Konto: Kath. Kirchengemeinde St. Marien, Darlehenskasse Münster, DE48 4006 0265 0015 0674 04 (BIC: GENODEM 1DKM)

Aktuell: Wir sind jetzt auch auf Instagram. Sie finden uns unter instagram.com/Marienliebfrauen

Predigt 7. Sonntag der Osterzeit (24. Mai 2020)

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Ostern 2020 – Ein paar Eindrücke aus der Gemeinde 

Danke dafür, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Ich habe die Stunden (ich sage mal ohne Programm) sehr schön und tiefgehend erlebt. Ich habe noch nie so das Herz berührend Ostern erlebt. Ich mag die Kirche und bin gerne in dieser Kirche. Ich mußte immer wieder an eine Geschichte denken: Seit mehreren Wochen sitzt immer ein älterer Mann in der ersten Reihe der Kirche. Endlich faßt der Pfarrer den Mut diesen Mann mal anzusprechen: „Na, was sagen Sie denn zu Gott?“ Der Mann antwortet:“Ich rede nicht, ich höre nur zu!“ „Und was sagt Gott zu Ihnen?“ fragt daraufhin der Pfarrer. “ Gott redet nicht, Gott hört nur zu!“ antwortet der Mann. H.O.

In dieser Zeit ist es ein Privileg in Gemeinschaft die Osterfeiertage begehen zu können. Wir haben am Palmsonntag haben wir eine Ideensammlung gemacht, was wir in den Kar- und Ostertagen machen wollen. So haben wir uns in unterschiedlicher Zusammensetzung zu Gottesdiensten via Internet, Oster- backen, Eierfärben, einen Film über Alfred Delp, ein Hörspiel über den „Prozeß Jesu“ und eine Meditation zu den sieben Worten Jesu am Kreuz, von einem Bewohner vorbereitet, zusammen- gefunden. Der Chefkoch hat wieder wunderbare Mahlzeiten gezaubert und uns damit erfreut.   Ungewohnt und schmerzlich war, daß wir unter uns blieben. Es war das erste Samstagsfrühstück im vierzigjährigen Bestehen unsere Wohngemeinschaft ohne Gast von außen.   Die Kirche, in der unterschiedliche Meditationsorte gestaltet waren, war für einige ein wichtiger Ort in diesen Tagen. Vielen Dank dafür an die Franziskanerinnen.

Hier noch unser Beitrag zum Osterlachen:   Josef von Arimathäa kommt am (Kar-)Freitag nach Hause. Er ist furchtbar fertig und traurig. Seine Frau fragt: Was ist denn mit Dir los? Er: „Jesus ist tot. Sie haben ihn umgebracht“ Sie: „Das ist ja entsetzlich. Klar, daß Du so fertig bist.“ Er: „Du, ich habe unsere Grabhöhle für ihn zur Verfügung gestellt. Da liegt er jetzt“. Sie: „Sag, mal bist Du ganz verrückt geworden. UNSERE  Grabhöhle. Da wollten wir doch auf den Messias warten. Und jetzt? Die Grabpreise in Jerusalem sind exorbitant geworden. Können wir uns nicht leisten …“ Er: „Reg Dich nicht auf. Ist doch nur für drei Tage.“  Wir haben derzeit fünf christliche Konfessionen unter uns. Mit unserem griechisch-orthodoxen Bewohner werden wir nächstes Wochenende Ostern feiern.

Viele Grüße aus der WG Naunynstraße, I.

Mehr unter dem Weblog https://naunynblog.wordpress.com Das Foto zeigt unseren Osterfrühstückstisch mit oberbayrischem Osterkranz und Osterlamm.

Nachdem ich gestern ein Stündchen in St. Michael war, hatte ich sowieso überlegt, dass ich etwas mit euch teilen wollte. Vor dem Altar unterhalb der Fußwaschungssymbole stehen Kärtchen zum Thema: Der Nächste.

Und genau dazu bekam ich letzte Tage das Bildchen, wie Jesus zu seinen Jüngern spricht: Zu Ostern gehört ja auch das herzhafte Osterlachen!!

Ansonsten kaum Besucher in der Kirche, außer ein paar türkischen Jungen und deren Oma, die ganz dringend Kerzen brauchte für ihre unbeleuchteten Räume. Ein paar schöne Gespräche!

Liebe Freundinnen und Freunde, in diesen Tagen kommt mir immer wieder dieses Lied in den Sinn. Das Foto ist zwar kein Mandelbaum, sondern der Kirschbaum, den ich aus unserm Haus fotografiert habe…

…aber die Natur macht einfach Hoffnung, dass es weitergehen wird! In dem Sinne: Lasst uns in diesen ruhigen Kraft sammeln, dass wir weitermachen können – und vielleicht auch die Zeit nutzen, darüber nachzudenken, was wir ändern sollten. Ganz liebe österliche Grüße J.

Das Zeichen Freunde, dass der Mandelzweig
Wieder blüht und treibt,
ist das nicht ein Fingerzeig,
dass die Liebe bleibt?
Dass das Leben nicht verging,
Soviel Blut auch schreit,
Achtet dieses nicht gering,
In der trübsten Zeit.
Tausende zerstampft der Krieg,
Eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg
Leicht im Winde weht.
Freunde, dass der Mandelzweig
Wieder blüht und treibt,
Ist das nicht ein Fingerzeig,
dass die Liebe bleibt?
Freunde, dass der Mandelzweig
Sich in Blüten wiegt,
Bleibe uns ein Fingerzeig,
Wie das Leben siegt.

1942 schreibt Schalom Ben-Chorin diese Zeilen.

Wir haben die Osternacht online versucht mitzubeten. Und dann haben wir bei der Challenge mitgemacht.

Herzliche Grüße von C.K. ·

Besonders durch die Einschränkungen nicht in Gemeinschaft Eucharistie feiern zu können habe ich mit Blick auf Ostern ein etwas trostloses Gefühl bekommen. Tatsächlich konnte ich mir nicht vorstellen, wie ich ohne die mitgefeierte Osterliturgie, ohne den Besuch der MAZe und dem Austausch in der neokatechumenalen Gemeinschaft diese besondere Karwoche begehen könnte.

Als persönliche Ostermomente sind mir zwei, drei besonders haften geblieben: bei der Stunde Kirchenaufsicht in St. Michael sind vor meinem inneren Auge alle Orte der stillen Anbetung, die ich erlebt habe und die Menschen aus Orden, maz Zeit und Gemeinschaften, die mir wichtig sind innerlich begegnet. Diese Verbundenheit über die Welt im Gebet auf Gott ausgerichtet zu sein war eine lebendige und tröstliche Erfahrung. Überraschend auch weil zum Abschluss zum Schichtwechsel, die Siessener Franziskanerinnen sr. Rita und sr. Annette Lieder mit Gitarrenbegleitung unglaublich wunderbar gesungen haben – ein wahrer Ostermoment!

In St. Marien Liebfrauen habe ich es besonders geschätzt die Beichte vor Ostern empfangen zu können und am Ostersonntag die Einzelkommunion. Zu erfahren, dass Jesus mit uns auch im Leid ganz einfach da ist konnte in der Stille Wirkung entfalten – gemeinsam mit dem Weihrauch bei der Anbetung. Auch wenn die Internetübertragungen aus Kreuzberg nicht vergleichbar sind mit dem wirklich vor Ort feiern – war es doch bestärkend zu wissen, dort sind vertraute Gesichter in der Nachbarschaft und es wird für die Anliegen der Welt weiter gebetet und der Raum für Gott und sein wirken offen gelassen. Ich hoffe noch in der Dankbarkeit und Gottesbeziehung zu wachsen – insbesondere auch im Blick auf die anderen: Vor der Kirche in der Wrangelstrasse gab es eine sehr lange Schlange von Menschen, die bei den Missionaries of Charity bei der Essensausgabe gewartet haben – für mich dann alle vor dem Allerheiligsten mit ins Gebet zu nehmen war sehr gut möglich, weil die Stimmen durch die offenen Kirchentüren bis zum Altar zu hören waren. Allerdings haben auch die Tauben die Chance genutzt mit reinzuflattern. Auch weiterhin die Möglichkeit zu haben für andere und die Gebetsanliegen von Freunden eine Kerze anzuzünden habe ich gerne wahrgenommen. Soweit einen österlichen Gruß und danke, A.

Aktuell: Wir sind jetzt auch auf Instagram. Sie finden uns unter instagram.com/Marienliebfrauen 

      St. Michael in Berlin-Kreuzberg

Besuchen Sie uns in St. Marien Liebfrauen – Wrangelstr. 50/51 und in St. Michael – Waldemarstr. 8-10 !

Aktuell: Der neue Pfarrbrief ist da. Viel Spass beim Lesen

Aufgrund der bundes- und landesweiten Maßnahmen und Verordnungen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus, sind auch alle Gottesdienste und Veranstaltungen im ganzen Erzbistum ausgesetzt, unabhängig von der Anzahl der Personen.

Alle Maßnahmen des Erzbistums HIER im Überblick.

Unsere St.-Michael-Friedhöfe haben tagsüber wieder eingeschränkt geöffnet. Beisetzungen im engsten Kreis finden weiterhin statt.

Wenn Sie alle Lesungstexte des Sonntages (und auch der anderen Tage) sehen wollen: https://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html

Das kann vielleicht eine Hilfe sein, zuhause Anregungen zum Gebet zu haben.

  • Gemeindefahrt des Pastoralen Raumes Berlin-Mitte:

Bevor sich das Anmeldeportal „Andalusienreise“ Ende April schließt, hier noch einmal Informationen zu unserer Reise durch Andalusien (siehe auch st-bonifatius-berlin.de).

Die von Alpetour organisierte Reise führt uns vom 10.10.2020 bis zum 17.10.2020 durch den Süden Spaniens. Dabei sehen wir Städte wie Málaga, Granada, Cordoba, Sevilla, Cádiz und Ronda mit deren Sehenswürdigkeiten.

Die 8-Tägige Reise kostet p.P.: Doppelzimmer 1129.- €, Einzelzimmer 1323.- €